Mh ich hatte neulich mit meiner Mutter die Diskussion ob Piercings und Tatoos nicht auch zu Selbstschädigendem Verhalten zählen, sie ist der Meinung, es gehört dazu, da es ja nicht jeder so extrem macht.
Naja, da kann ich ihr nicht Recht geben, klar, der eine hat halt drei Piercings, der andere 12. Sicherlich wird der mit 12 dann als "extrem" angesehen, aber das hat meiner Meinung nicht sofort was mit Selbstverletzung zu tun, ich meine, da müsste ja jeder Piercer oder Tätowierer gleich zu Selbstverletzendem Verhalten neigen oder gar Borderliner sein, was sicherlich nicht so ist!
Es mag sein, das manch Borderliner auffällig "mehr" Piercings oder Tattoos hat, als vielleicht ein gesunder Mensch, aber das hat wie ich denke, nichts wirklich mit der Krankheit zu tun. Jedenfalls nicht NUR damit. Das Borderliner zu Extremen und Suchtverhalten neigen, ist ja bekannt, so kann ich mir schon vorstellen, dass es für manche eine Art "Sucht" geworden ist, noch eins und noch eins machen zu lassen, vielleicht auch einfach, um aus der Gesellschaft ausbrechen zu wollen. Doch so geht es genug anderen Leuten auch!!
Ich kenne genug Leute die ordentlich zutattoowiert oder gepierct sind und habe selber einige Piericngs aber ein jeder sagt, sicherlich ist es eine Art der Sucht, denn fängt man erstmal an, kann es schon sein, dass man sich Anfangs denkt, ach da hätte ich gerne noch was, oder hier...und ehe man sich versieht, hat man mehr als unrsprünglich geplant war.
Da jedes Tattoo und Piercing eine bewusste Entscheidung ist, bin ich der Meinung, dass das nicht wirklich Gewicht auf die Krankheit legt!!!!!! Ich meine, wenn es mir schlecht geht, beschließe ich doch nicht mal eben so, fix zum Piercer zu gehen und mir was machen zu lassen, damit es mir besser geht oder??! ;)

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